In der Beratung vollzog sich in den letzten 5 Jahren - genau wie im Management - eine seltsame Wandlung. Ich durfte ├╝ber ein Jahrzehnt in dem gr├Â├čten IT Konzern Europas meine Dienstleistungen anbieten und habe nur fachlich kompetente Vorgesetzte und Kollegen genie├čen d├╝rfen.

Leider musste ich die letzten 3 Jahre erschreckende Erfahrungen bei der Akquise in mittelst├Ąndischen IT Firmen sammeln.┬áEs herrscht dort v├Âllige Desorientierung ├╝ber das was wirklich funktioniert und was schlichtweg Unsinn ist. Und wenn etwas Unsinn ist, dann geh├Ârt es zum guten Ton, es zu verschweigen.

Probleme werden pl├Âtzlich zu "spannenden Herausforderungen" und Entscheider im Personal Management sind v├Âllig ├╝berfordert, wenn Stellenaus-schreibungen auf eventuelle neue Anforderungen zu formulieren sind.

Es wird sich auf Zertifizierungen verlassen und dem Kunden wird eingeredet, dass der ideale IT-Spezialist derjenige ist, der die Branche des Kunden kennt. Es scheint v├Âllig unbekannt zu sein, dass Informations Technologie unabh├Ąngig von der Branche und deren Prozessen sein MUSS.

IT Management

Meine Dienste im Sinne einer Beratung finden in vielen Bereichen statt. Die wichtigsten werden im Folgenden aufgef├╝hrt.

1. In Management-Fragen

Dazu geh├Ârt das sehr oft missverstandene Knowledge Management. Ob es dabei um die Frage geht, eine Software in eine Systemlandschaft zu integrieren, oder ├╝berhaupt "Wissens-Management" zu betreiben. Auch hier ist es nicht nur ein Traum, sondern eine v├Âllig realit├Ątsfremde Illusion, solche Prozesse "managen" zu k├Ânnen - vom "D├╝rfen" ganz zu schweigen.

Auch bei der Business Intelligence und Busness Analysis geht meine Beratung in eine andere Richtung, als die von der viel zu lesen ist. Urspr├╝nglich sind diese Disziplinen auf die innerbetriebliche Erkundung der Konzerninterna ausgelegt gewesen, umfassen aber weit mehr als das. W├Ąhrend bei den internen Analysen nur die eigenen Gesch├Ąftsprozesse und die Verbesserung der Wertsch├Âpfungsketten untersucht werden, sehe ich meine Aufgabe dar├╝ber hinaus auch in den Resonanz-Faktoren mit dem Markt.

Ein Unternehmen sollte wissen, welche Prozesse intern ablaufen; nur diese zu analysieren ist Zeitverschwendung. ERP (Enterprise Ressource Planing) oder Revenue Asscurance sind sch├Ân - aber sie geben keinen Aufschluss dar├╝ber, inwiefern das Unternehmen flexibel auf Markt-Schwankungen reagieren k├Ânnte, wenn andere Methoden und Mechanismen eingesetzt w├╝rden. Nur die aktuellen Zahlen eines Unternehmens zu reporten gibt vielleicht manchem Management ein gutes Gef├╝hl, hat aber keine Aussagekraft dar├╝ber, was geschehen w├╝rde, wenn sich irgendwo am Markt ├änderungen ergeben.

Ist ein Unternehmen genauso instabil strukturiert wie der Markt, ist die Flexibilit├Ąt h├Âher. Instabilit├Ąt wird aber meist nicht gerne geh├Ârt und gelebt - Das Wort ist in seiner Bedeutung negativ besetzt. Instabilit├Ąt ist aber zwischen 2 Systemen wie "Markt und Unternehmen" zwingend erforderlich, und keineswegs negativ. Es gilt, Mechanismen zu entwickeln die eine Resonanz entwickeln. Feste und stabile Strukturen sind in der heutigen Marktsituation unangebracht.

Wissens Management und CRM-Systeme geh├Âren ebenso zur BI u. BA wie Outsourcing-Prozesse.

2. In Design & Architektur von Billing-Systemen

Die Telekommunikation und Energiewirtschaft sind meine bisherigen T├Ątigkeitsfelder f├╝r das Design und Architektur von Billing-Systemen. Systeme in Wholesale Billing und Retail-Billing namhafter Integratoren und Mobilfunk-Anbieter in Europa und United Kingdom z├Ąhlen zu meinem Portfolio.┬áFerner kann ich auf langj├Ąhrige Erfahrung im Revenue-Assurance Umfeld zur├╝ckgreifen.

Auch die Branchen Logistik (DB und Flughafen) sind beraten und bei Implementierungen betreut worden.

3. Bei Branchen-unabh├Ąngigen IT Systemlandschaften

Die Abbildung der Unternehmens-Struktur in eine IT - Systemlandschaft ist f├╝r mich unbedingt notwendig. Neben Erh├Âhung der Flexibilit├Ąt und Transparenz von Software, sehe ich meinen Schwerpunkt in dem Erkunden der Unternehmens-Struktur und der Suche nach ├Ąquivalenter Software - System - Architektur. Dabei wird von mir die Sprache gew├Ąhlt, die der Kunde versteht - und keine Nomenklatur benutzt, die mit der eigenen Fachabteilung bevorzugt wird.┬á

 

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