In der Beratung vollzog sich in den letzten 5 Jahren - genau wie im Management - eine seltsame Wandlung. Ich durfte ├╝ber ein Jahrzehnt in dem gr├Â├čten IT Konzern Europas meine Dienstleistungen anbieten und habe nur fachlich kompetente Vorgesetzte und Kollegen genie├čen d├╝rfen.

Leider musste ich die letzten 3 Jahre erschreckende Erfahrungen bei der Akquise in mittelst├Ąndischen IT Firmen sammeln.┬áEs herrscht dort v├Âllige Desorientierung ├╝ber das was wirklich funktioniert und was schlichtweg Unsinn ist. Und wenn etwas Unsinn ist, dann geh├Ârt es zum guten Ton, es zu verschweigen.

Probleme werden pl├Âtzlich zu "spannenden Herausforderungen" und Entscheider im Personal Management sind v├Âllig ├╝berfordert, wenn Stellenaus-schreibungen auf eventuelle neue Anforderungen zu formulieren sind.

Es wird sich auf Zertifizierungen verlassen und dem Kunden wird eingeredet, dass der ideale IT-Spezialist derjenige ist, der die Branche des Kunden kennt. Es scheint v├Âllig unbekannt zu sein, dass Informations Technologie unabh├Ąngig von der Branche und deren Prozessen sein MUSS.

Knowledge Management


┬áGegenmassnahmen k├Ânnten sein:

1.) Etwas als Wissens Management zu deklarieren, wenn Sie es aus niederen Beweggr├╝nden tun, sollten Sie lassen. Was niedere Beweggr├╝nde sind, m├╝ssen Sie entscheiden.

2.) Wenn Sie ein IT Unternehmen f├╝hren, starten Sie unter den Autoren (z.B. Entwicklern) einen Wettbewerb ein solches System SELBST zu bauen (Wiki oder RSS Lounge). Denn schliesslich sind Sie selbst aus Mangel an Zeit und Kompetenz gar nicht in der Lage ein gutes System von einem schlechten zu unterscheiden. Tun Sie das nicht, stellen Sie Ihre eigenen Angestellten in Frage - obwohl es Spezialisten sind. Und diesen, in Ihrer Ehre gekr├Ąnkten Angestellten, setzen Sie ein Out of the box Knowledge Management System vor die Nase? Lassen Sie es.

Haben Sie sich f├╝r einen Wettbewerb entschieden und Alle involviert, haben Sie schon fast gewonnen. Denn erstens sind Alle involviert und unentbehrlich beim Gelingen des Projektes, und zweitens kommt sp├Ąter auch Spa├č beim Bef├╝llen der Wissensmengen auf. Wenn Sie nun diesen Wettbewerb auch noch mit Freizeit-Boni und/oder Extra-Zahlungen belohnen (f├╝r die beste L├Âsung z.B.), steht einem wirklich integralen Wissens-Pool nichts mehr im Wege. Seien Sie dabei nicht geizig; teure Produkte kosten auch Geld und Sie kaufen die Katze im Sack. Zudem sparen Sie sich die Schulungen - Sie selbst sollten sich aber schulen lassen - und zwar von Ihren Mitarbeitern. Erst DANN kommt Ihr Wissens Management ins Spiel. Vorher macht es keinen Sinn.

Wertesystem klar definieren

... und erst eine Unternehmens-Kultur schaffen.

Es gibt viele Gr├╝nde Wissen anzuh├Ąufen. Es gibt aber auch viele Gr├╝nde es zu unterlassen oder gar zu missbrauchen, und sich dann nach dem bef├╝llten Wissenspool der Urheberschaft zu entledigen. Ein gutes Wissens Management ist ehrlich, transparent und sollte aus der Belegschaft keimen. Wenn Ihr Konzern diese Kultur noch nicht hat, dann arbeiten Sie besser an dieser Kultur, bevor Sie ein Knowledge Management anstreben. Sie k├Ânnen hier nichts regeln und steuern. Dies k├Ąme einer Zensur gleich - was perse schon eine Einschr├Ąnkug des Wissens bedeutet.

Es nutzt Ihnen gar nichts, ein EDV System f├╝r dieses Vorhaben zu besitzen, welches auch noch eine Abteilung f├╝r die Verifizierung der G├╝te des eingestellten Wissens ben├Âtigt; von oberfl├Ąchlich oder falsch bezeichneten Themenbereichen ganz zu schweigen.

Ich berate Sie gerne bei der Umsetzung funktionierender Konzepte.

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